Wie man mit schlechtem ÖPNV einen Wirtschaftsstandort abwertet

Ich wurde in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Hanau geboren, bin dort aufgewachsen und in Somborn auf die Schule gegangen. Das war insoweit kein Problem, da es einen Schulbus dorthin hab. Der war zwar trotz seiner Eigenschaft als Gelenkbus ab der vierten Haltestelle derart überfüllt, wie man es sonst nur aus Bildern der Tokioer Ubahn kennt.

Nun ist es so, dass außer den Schulbussen auch noch andere Busse fahren. Jede Menge wäre jetzt übertrieben, aber es fahren andere Busse. Meist geht darum vom Wohnort nach Hanau zu kommen. Dazu sind die Buslinien meistens auch mehr oder minder in der Lage.

Das Problem an der Geschichte ist, dass die Organisation der Linien rund um die Zentralstelle Hanau praktisch nicht existiert, und das schließt sogar schon Stadtteile von Hanau, die nicht direkt in der Innenstadt liegen, aus.

Es wirkt sich natürlich auf die Fahrtzeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln aus, wenn man auf dem Weg von Neuberg nach Langenselbold mit dem Bus über Hanau fahren muss, oder wenn man von Erlensee nach Rodenbach oder von Wolfgang nach Erlensee fahren will.

Will man dann aber noch von Beispielsweise Neuberg Rüdigheim nach Niedermittlau, was mit dem Auto ca. 20 Minuten dauert, so muss man mit dem Bus nach Hanau, von dort nach Hasselroth und dort wieder umsteigen nach Niedermittlau.

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